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Der Literaturkreis und die Lektüren der nächsten Monate

 

  • 20. März 2019 -- Gaito Gasdanow: »Nächtliche Wege«
  • 24. April 2019 -- Theodor Fontane: »Mathilde Möhring«
  • 15. Mai 2019 -- Iwan Turgenjew: »Erste Liebe«
  • 19. Juni 2019 -- Annie Ernaux: »Die Jahre«
  • 17. Juli 2019 -- Fred Uhlman: »The Making of an Englishman«

 

20. März 2019 -- Gaito Gasdanow: »Nächtliche Wege«

© Hanser LiteraturverlagParis bei Nacht - das schönste Buch von Gaito Gasdanow, dem Autor von "Das Phantom des Alexander Wolf".

Tagsüber studiert er, nachts arbeitet der Erzähler als Taxichauffeur. Er verkehrt mit Dieben und Zuhältern, Selbstmördern und Clochards, Verrückten und Alkoholikern. Drei Halbweltdamen haben ihn zu ihrem Vertrauten gemacht: Raldy, die ehemalige Luxusprostituierte, Alice, ihre untreue Schülerin, und Suzanne mit dem Goldzahn. Sie hat den Sprung ins bürgerliche Leben geschafft und hätte mit Fedortschenko fast ihr Glück gefunden. Gasdanow, der im Exil sein Geld als Taxifahrer verdiente, erzählt vom Leben der Emigranten im Paris der dreißiger Jahre, zwischen brennender Nostalgie und einer heillosen Gegenwart. "Nächtliche Wege" ist ein Meisterwerk der literarischen Moderne.

 
Gaito Gasdanow, 1903 in St. Petersburg geboren und 1971 in München gestorben, gilt als einer der wichtigsten russischen Exilautoren des frühen 20. Jahrhunderts. Seit 1923 lebte er im Exil in Paris, wo er begann, regelmäßig literarische und journalistische Texte zu veröffentlichen. Wegen der existentialistischen Prägung seines Werks wurde Gasdanow wiederholt als der "russische Camus" bezeichnet. Sein Werk umfasst zahlreiche Romane und Erzählungen.
 

24. April 2019 -- Theodor Fontane: »Mathilde Möhring« und »Irrungen, Wirrungen«

© Aufbau VerlagAnlässlich des Fontanejahrs wird der uns vermeintlich bekannten Schriftsteller abseits der vertrauten Wege und Darstellungen neu betrachte und dazu eingeladen, den Autor neu zu entdecken. Der Literaturkreis wagt einen Blick hinter die Kulissen seiner Arbeit und seines Werkes. Wie entsteht das Bild, das wir von Fontane und seinem Werk haben? Welche Themen durchziehen es? Wie hat Fontane eigentlich an seinen Texten gearbeitet? Welche Medien hat er genutzt? Und schließlich: Was macht Fontanes Werk immer noch und immer neu zu einer lohnenden Lektüre?

Diese und weitere Fragen werden anhand zweier seiner charakteristischen Werke »Mathilde Möhring« und »Irrungen,Wirrungen« diskutiert und beleuchtet.

 
Theodor Fontane wurde am 30. Dezember 1819 im märkischen Neuruppin geboren. Nach vierjähriger Lehre arbeitete er in verschiedenen Städten als Apothekergehilfe und erwarb 1847 die Zulassung als »Apotheker erster Klasse«. 1849 gab er den Beruf auf, etablierte sich als Journalist und freier Schriftsteller. 1855 bis Anfang 1858 hielt er sich in London auf, u. a. als »Presseagent« des preußischen Gesandten. Zwischen 1862 und 1882 kamen die »Wanderungen durch die Mark Brandenburg« heraus. Neben seiner umfangreichen Tätigkeit als Kriegsberichterstatter und Reiseschriftsteller war Fontane zwei Jahrzehnte Theaterkritiker der »Vossischen Zeitung«. In seinem 60. Lebensjahr trat er als Romancier an die Öffentlichkeit. Dem ersten Roman »Vor dem Sturm« folgten in kurzen Abständen seine berühmt gewordenen Romane und ErzählungenFontane starb am 20. September 1898 in Berlin.
 

15. Mai 2019 -- Iwan Turgenjew: »Erste Liebe«

© Verlag C.H. BeckIwan Turgenjews atemberaubende Novelle "Erste Liebe" vermisst den ganzen Kosmos jugendlichen Empfindens: die halb bewussten Ahnungen von etwas Neuem, den Donnerschlag der ersten Begegnung, die Qualen des Hoffens und die Bitternis der tiefsten Enttäuschung.
Im Sommer auf dem Land begegnet der sechzehnjährige Wladimir der fünf Jahre älteren, kapriziösen und von Verehrern umschwärmten Sinaida, Tochter eines Fürsten und einer Kleinbürgerin. Sie erklärt ihn zu ihrem Pagen, fordert ihn zu einem Liebesbeweis heraus und lässt sich selbst zu einem Gefühlsausbruch hinreißen - von dem der Junge jedoch erkennen muss, dass er in Wahrheit seinem eigenen Vater gilt ...
Turgenjews autobiographisch grundierte Liebesgeschichte flirrt vor psychologischer Subtilität. Darunter verbirgt sich auch ein kritisches Porträt des Adels im spätfeudalen Russland.


Iwan Sergejwitsch Turgenjew (1818 - 1883) stammte aus einem alten Adelsgeschlecht, ließ als Erwachsener jedoch die Leibeigenen auf seinem Gut frei. Ab 1855 lebte er mit kurzen Unterbrechungen im Ausland, vor allem in Deutschland und Frankreich. Er ist einer der größten Erzähler der russischen Literatur und wurde besonders für seine Novellen berühmt.
 

19. Juni 2019 -- Annie Ernaux: »Die Jahre«

© Suhrkamp VerlagKindheit in der Nachkriegszeit, Algerienkrise, die Karriere an der Universität, das Schreiben, eine prekäre Ehe, die Mutterschaft, de Gaulle, das Jahr 1968, Krankheiten und Verluste, die so genannte Emanzipation der Frau, Frankreich unter Mitterrand, die Folgen der Globalisierung, die uneingelösten Verheißungen der Nullerjahre, das eigene Altern. Anhand von Fotografien, Erinnerungen und Aufzeichnungen, von Wörtern, Melodien und Gegenständen vergegenwärtigt Annie Ernaux die Jahre, die vergangen sind. Und dabei schreibt sie ihr Leben - unser Leben, das Leben - in eine völlig neuartige Erzählform ein, in eine kollektive, "unpersönliche Autobiographie".

Geschichte ihrer selbst, Gesellschaftsporträt, universelle Chronik: Annie Ernaux hat ein melancholisches Meisterwerk der Gedächtnisliteratur geschrieben und einen schillernden roman total .

Annie Ernaux, geboren 1940, bezeichnet sich als »Ethnologin ihrer selbst«. Sie ist eine der bedeutendsten französischsprachigen Schriftstellerinnen unserer Zeit, ihre zwanzig Romane sind von Kritik und Publikum gleichermaßen gefeiert worden.
 
 

17. Juli 2019 -- Fred Uhlman: »The Making of an Englishman«

© Diogenes Am 23. März 1933 verließ der Stuttgarter Rechtsanwalt Fred Uhlman fluchtartig seine Vaterstadt Stuttgart, nachdem er am Telefon mit dem Codewort ›In Paris ist es jetzt sehr schön‹ gewarnt worden war. Uhlman war Jude und Sozialdemokrat. 1901 geboren, 1985 im Londoner Exil gestorben. Dazwischen lag ein Leben, beeinträchtigt durch ein wenig glückliches Elternhaus, gefährdet durch die Nationalsozialisten, bereichert durch künstlerische Talente und Künstlerfreunde und gewärmt schließlich durch Geborgenheit in seiner Familie und das Feuer in englischen Kaminen. Die Erinnerungen an dieses Leben schrieb Uhlman 1960 in der Autobiographie ›The Making of an Englishman‹ nieder. Es seien die Erinnerungen eines durchschnittlichen Menschen, hatte Uhlman selbst geschrieben. Das ist tiefgestapelt, denn immerhin verkehrte er regelmäßig mit Kurt Schumacher, rettete Oskar Kokoschka und John Heartfield noch aus dem besetzten Prag und traf im Internierungslager mit Kurt Schwitters zusammen. Er machte sich einen Namen als Maler, doch am bekanntesten wurde er durch sein Buch, ›Der wiedergefundene Freund‹, der ein Bestseller wurde und verfilmt wurde.

 

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